Badminton · Stufe 2: Grundlagen · Unterstufe 2.1
Griffe und Bereitschaftsstellung
10 Tests · 100 Fakten · aktualisiert am 29. Oktober 2026 · Markdown
Der Vorhand- und der Daumengriff, Griffwechsel und Griffanpassung, lange und kurze Griffhaltung, wie fest man hält, besondere Griffe, die Bereitschaftsstellungen für Angriff und Abwehr, die Schlägervorbereitung und häufige Grifffehler.
Jeder Test unten besteht aus zehn Fragen auf Insporta. Die Liste unter einem Test zeigt, was die Fragen prüfen: ein Fakt pro Frage, mit Quelle. Lesen Sie sie vor dem Test oder kehren Sie nach einer falschen Antwort zu ihr zurück.
Test 1Der Vorhandgriff im DetailTest machen
Das V zwischen Daumen und Zeigefinger liegt entlang der oberen Kante des Griffs.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Gespreizte Finger geben Gefühl und lassen den Griff im Treffmoment zudrücken.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Das Halten mit den Fingern lässt kleine Fingerdrücke Tempo und Kontrolle hinzufügen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Der Vorhandgriff deckt Schläge auf der Seite der Schlaghand ab.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Griffe haben flache Seiten (Griffkanten), die vorgeben, wo die Finger liegen.
Quelle: Allgemeine Badminton-Fachliteratur · Wissen
Bei einem normalen Griff liegt das Griffende nah am Handballen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Ein fester „Hammergriff“ blockiert das Handgelenk und die Finger, die das Tempo hinzufügen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Von der Lage des V bis zur Festigkeit der Hand.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Der kleine Finger liegt am tiefsten, der Zeigefinger am höchsten.
Quelle: Allgemeine Badminton-Fachliteratur · Wissen
Das V auf der oberen Kante mit gespreizten Fingern ist der Vorhandgriff.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Test 2Der Rückhand-DaumengriffTest machen
Der Daumen drückt auf die breite hintere Griffkante, um den Schläger durchzuschieben.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Rückhandschläge auf der Seite der Nicht-Schlaghand verwenden den Daumengriff.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Das Handbuch weist darauf hin, dass Rückhandschläge zuerst betont werden, weil die Bewegungen kurz sind.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Der Daumen treibt den Schläger bei der Rückhand durch.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Doppelspieler schlagen tief auf mit einem kurzen Daumengriff.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Bei umgedrehter Hand führen die Fingerknöchel zum Federball hin.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Ohne Griffwechsel leiden Schlägerflächenwinkel und Kraft bei der Rückhand.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Lockern, drehen, den Daumen platzieren, im Treffmoment festigen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Vorn, Mitte, hinten.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Bei vorangehendem Handrücken gibt der Daumen hinter dem Griff den Schub.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Test 3GriffwechselTest machen
Griffwechsel erfolgen, während sich der Spieler auf den nächsten Schlag vorbereitet.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Das Handbuch sagt, dass lockere Griffe leichtere Wechsel erlauben.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Die meisten Wechsel finden zwischen Vorhandgriff und Rückhandgriff statt.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Ein neutraler Griff spart Zeit, wenn keine für einen Wechsel bleibt.
Quelle: Allgemeine Badminton-Fachliteratur · Anwendung
Zu späte Griffwechsel lassen die Schlägerfläche im Treffmoment falsch stehen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Daumen und Zeigefinger drehen den Griff.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Der Griff wird gewählt, bevor der Aufschlag beginnt.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Lesen, lockern, drehen, zudrücken.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Wechsel mit den Fingern sind am schnellsten.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Der Wechsel zum Daumengriff stellt die Schlägerfläche für diese Seite ein.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Test 4Lange und kurze GriffeTest machen
Ein langer Griff verlängert den Hebel für Reichweite und Kraft.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Kurze Griffe geben schnelle Kontrolle nahe am Netz.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Kürzere Griffe machen den Schläger schneller.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Das Handbuch empfiehlt für Flick-Aufschläge im Einzel einen längeren Griff.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Ein kurzer Hebel verringert Reichweite und Kraft.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Die Hand gleitet am Griff nach oben oder unten.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Beim Erreichen eines tiefen Federballs ist ein längerer Griff von Vorteil.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Kurz am Netz, lang hinten.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Lockern, gleiten, schließen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Das Halten am Ende ergibt den längsten Hebel.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Test 5Lockerer Griff und Zudrücken im TreffmomentTest machen
Das Handbuch weist darauf hin, dass sich der Griff beim Treffen festigt.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Kraftschläge beinhalten das stärkste Zudrücken im Treffmoment.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Anspannung im Unterarm verringert Tempo und Gefühl.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Eine lockere Hand gibt ein feines Netzgefühl.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Zu festes Greifen belastet den Unterarm und kann zu Ellbogenschmerzen führen.
Quelle: Allgemeine Badminton-Fachliteratur · Wissen
Die Hand bleibt locker bis zum Vorwärtsschwung.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Ein schnelles Zudrücken der Finger fügt bei kurzen Schwüngen Schlägergeschwindigkeit hinzu.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Locker, dann zudrücken, dann wieder lockern.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Weiche Schläge brauchen wenig Druck, Schmetterbälle am meisten.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Feine Netzschläge brauchen einen lockeren Griff.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Test 6Spezielle GriffeTest machen
Die Schlägerfläche flach zu drehen hilft, einen Federball am Netz direkt nach unten zu schlagen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Rückhandgriffe passen zu Schlägen weit hinter dem Spieler, etwa zu Rückhand-Stopps.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Schläge weit vor dem Körper, wie Netzkills, passen zu einem Griff im Vorhandstil.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Der Griff hängt davon ab, wo sich der Federball im Verhältnis zum Körper befindet.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Manche Rückhandschläge setzen den Daumen auf die schräge Kante statt flach auf die Rückseite.
Quelle: Allgemeine Badminton-Fachliteratur · Wissen
Keine Zeit zum Wechseln, also deckt ein Griff beide Seiten ab.
Quelle: Allgemeine Badminton-Fachliteratur · Anwendung
Griffwechsel verändern den Schlägerflächenwinkel, ein Mittel zur Täuschung.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Die Griffe werden länger, je weiter der Schlag nach hinten wandert.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Flache Schlägerfläche, kurzer Griff, ein Antippen, ein kurzes Durchschwingen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Eine flache Schlägerfläche für einen Kill am Netz entspricht einem Griff im Pfannenstilstil.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Test 7Die GrundstellungenTest machen
Angriffsstellungen halten den Schläger oben, um nach unten zu schlagen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Die Verteidigung gegen einen Schmetterball hält den Schläger tief und vor dem Körper.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Ein breiter, frontaler Stand hilft, beide Seiten abzudecken.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Der vordere Spieler hält den Schläger oben, um abzufangen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Höhe und Position des Schlägers ändern sich je nach Situation.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Die Rückhand deckt den Körper und beide Seiten schnell ab.
Quelle: Allgemeine Badminton-Fachliteratur · Wissen
Ein hoher Schläger greift jeden Aufschlag an, der ansteigt.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Verteidigen, den Ballwechsel wenden, vorrücken, angreifen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Tief in der Verteidigung, hoch am Netz.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Diese Stellung ist dafür gebaut, schnelle Schmetterbälle abzufangen und zurückzuspielen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Anwendung
Test 8Grundstellung in der DoppelverteidigungTest machen
Verteidigende Paare stehen nebeneinander.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Verteidiger stehen in der Spielfeldmitte, um Schmetterbälle und Stopps zu erreichen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Jeder Verteidiger deckt seine eigene Hälfte ab, einschließlich gerader Schmetterbälle.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Paare passen sich in Richtung der Angriffslinie an.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Anwendung
Ein tiefer, ausbalancierter Stand hilft bei schnellen Reaktionen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Flache oder kurze Rückschläge können dem Gegner den Angriff nehmen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Klare Zurufe entscheiden, wer die Mitte abdeckt.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Aufstellen, Split-Step, Rückschlag, Konter.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Lifts sind sicher; flache Konter sind mutiger.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Nebeneinander im Mittelfeld ist die Verteidigungsformation.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Anwendung
Test 9SchlägervorbereitungTest machen
Frühe Vorbereitung lässt Zeit, den Schlag zu wählen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Kurzes Ausholen spart Zeit und verbirgt die Absicht.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Das Handbuch beschreibt Innen- und Außenrotation für Kraft.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Den Arm beugen und dann strecken fügt Tempo hinzu.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Ein erhobener Schläger lässt Spieler früher angreifen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Gleiche Vorbereitung für unterschiedliche Schläge macht sie schwer lesbar.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 8 · Wissen
Späte Vorbereitung erzwingt hastige, schwache Schläge.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Vorbereiten, laden, rotieren, schlagen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Kurz am Netz, lang für große Clears.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Frühe Vorbereitung verschafft Zeit und Optionen.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Test 10Häufige Griff-FehlerTest machen
Ständig einen Griff mit flacher Schlägerfläche zu benutzen, schränkt Überkopfschläge und Rückhandschläge ein.
Quelle: Allgemeine Badminton-Fachliteratur · Wissen
Ein Vorhandgriff bei der Rückhand lässt die Schlägerfläche falsch stehen und den Schlag schwach werden.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Verkrampfte Hände verlieren das Gefühl, das am Netz nötig ist.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Der Daumen sollte für Kraft hinter dem Griff drücken.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Abwechselnde Zuspiele erzwingen wiederholte Griffwechsel.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 3 · Wissen
Ein sehr kurzer Griff verkürzt den Hebel.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Ein fest zugedrückter, von der Handfläche aus geführter Griff ist der Fehler „Hammergriff“.
Quelle: Allgemeine Badminton-Fachliteratur · Wissen
Erkennen, vormachen, üben, kontrollieren.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 3 · Wissen
Wechselnde Griffe bieten die meisten Möglichkeiten.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Wissen
Ein verkrampfter Griff zerstört das Gefühl und bremst den Schläger.
Quelle: BWF Coaches' Manual L1, Module 7 · Anwendung
Quellen
BWF Coaches' Manual Level 1 (2017), BWF-Regelwerke und -Geschichte, Olympedia; Fragen eigenständig verfasst, nichts übernommen. Nummerierte Regeln gehören zur Kategorie Regeln (Badminton – Badminton-Spielregeln).
- BWF Coaches' Manual L1, Module 769
- BWF Coaches' Manual L1, Module 820
- Allgemeine Badminton-Fachliteratur9
- BWF Coaches' Manual L1, Module 32